27 Januar 2020

Verdient kein Carsharing-Anbieter Geld?

Mazda stieg Ende 2019 aus dem deutschen Carsharing-Geschäft aus, Audi stoppt seinen Verleih-Dienst in Ingolstadt und die Süddeutsche-Zeitung verlautet eher eine Maue Bilanz für Carsharing-Betreiber.
Verdient irgendjemand am Carsharing konkret Geld? Wie messerscharf sin die Margen in der Branche?

Konkrete Zahlen sucht man in der Branche vergebens. Etwas Einblick, gibt Cambio, einer der größeren Carsharing-Anbieter in Deutschland, in einem Blog-Eintrag: Man schreibe seit 15 Jahren schwarze Zahlen. Wie hoch konkret die Marge jedoch ist, schreibt man jedoch nicht. Interessanterweise wiederlegt man jedoch mit dem Beitrag eine im Beitrag verlinkte Studie, welche die Wirtschaftlichkeit von Carsharing abseits von dichtbesiedelten Metropol-Regionen abstreitet.

Auch andere Anbieter sind optimistischer: Ein vergleichsweise neuer Free-Floating-Anbieter namens Miles plant in Kürze profitabel zu operieren. Weshare expandiert und startet in Städten außerhalb Berlins. So unlukrativ und totgesagt wie man beim Lesen der einen oder anderen Meldung glauben kann, ist der Carsharing-Markt dann wohl doch nicht.